Browser Not Supported

Your device or browser version is outdated and cannot display this website. Please disable your javascript-blocker, update your browser or use a newer device.

22'000 Hirnschläge, 30'000 Herzinfarkte: Warum Herz-Kreislauf-Prävention auf jede Schweizer HR-Agenda gehört

von

CHRISTIAN

22. Oktober 2026 um 13:07 MESZ

Es ist Montagmorgen, 8:15 Uhr. Das Telefon klingelt. Ein geschätzter Teamleiter, 48 Jahre alt, sportlich, mitten im Leben, wird heute nicht ins Büro kommen. Auch morgen nicht. Am Wochenende hat er einen Herzinfarkt erlitten.

Wenn am Montagmorgen das Telefon klingelt: Ein plötzlicher gesundheitsbedingter Ausfall trifft das Team menschlich – und stellt das HR sofort vor komplexe organisatorische Fragen.Wenn am Montagmorgen das Telefon klingelt: Ein plötzlicher gesundheitsbedingter Ausfall trifft das Team menschlich – und stellt das HR sofort vor komplexe organisatorische Fragen.

Für Sie im HR beginnt in diesem Moment ein schwieriger Spagat: Einerseits ist da die menschliche Betroffenheit, die Sorge um den Kollegen und das Mitgefühl für seine Familie. Andererseits stehen Sie vor enormen organisatorischen Fragen: Wer fängt die laufenden Projekte auf? Wie verhindern wir, dass das restliche Team durch die Mehrbelastung ausbrennt? Und ab wann müssen wir über eine Interimslösung nachdenken?

Solche Szenarien sind in Schweizer Unternehmen kein Einzelfall. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Ursachen für plötzliche Langzeitabsenzen – dabei wären viele davon durch frühzeitiges Erkennen vermeidbar.

Was ein fehlender Mitarbeitender wirklich kostet

Wenn wir im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) über Prävention sprechen, geht es zuerst um den Menschen. Doch um bei der Geschäftsleitung das nötige Budget für Massnahmen freizugeben, braucht das HR harte Zahlen.

Krankheits- und unfallbedingte Absenzen kosten die Schweizer Wirtschaft jährlich rund 24 Milliarden Franken [1]. Heruntergebrochen auf das einzelne Unternehmen schlägt ein einziger gesundheitsbedingter Absenztag mit durchschnittlich CHF 600 bis CHF 1'100 zu Buche [2, 3].

In dieser Summe sind nicht nur die Lohnfortzahlung oder steigende Taggeld-Prämien enthalten, sondern vor allem die versteckten Kosten:

  • Produktivitätsverlust und verzögerte Kundenprojekte
  • Überstunden und Mehrbelastung für das bestehende Team
  • Administrativer Aufwand für HR, Case Management und Wiedereingliederung
  • Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten für temporären oder dauerhaften Ersatz

Die unterschätzte Gefahr: Stille Risiken im Team

Viele Mitarbeitende fühlen sich im Arbeitsalltag vollkommen gesund, während sich im Körper über Jahre hinweg stille Veränderungen entwickeln. Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte oder ein schleichender Diabetes verursachen lange Zeit keinerlei Schmerzen.

Ein Blick auf die Zahlen der Schweizerischen Herzstiftung, des Bundesamts für Statistik (BFS) und der Arbeitsgruppe Lipide und Atherosklerose (AGLA) zeigt, dass statistisch gesehen in jedem Ihrer Teams Betroffene sitzen:

  • 25 % mit Bluthochdruck: In der Schweiz hat schätzungsweise jeder vierte Erwachsene einen erhöhten Blutdruck. Das Tückische: Ein Drittel der Betroffenen weiss gar nichts davon [4].
  • 61 % ohne Kenntnis ihrer Blutfette: Eine repräsentative Schweizer Erhebung zeigt, dass über 60 % der Bevölkerung ihren Cholesterinwert nicht genau kennen – ein Viertel kennt ihn überhaupt nicht [5]. Zudem sind zahlreiche Menschen von genetisch erhöhten Blutfettwerten betroffen, die unabhängig vom Lebensstil das Risiko für Gefässverschlüsse massiv erhöhen [6].
  • Über 110'000 Spitalfälle pro Jahr: Jährlich müssen in der Schweiz über 110'000 Menschen wegen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung im Spital behandelt werden; mit rund 20'500 Todesfällen (ca. 28 % aller Todesfälle) sind sie nach wie vor die häufigste Todesursache des Landes [7].

Wenn der Ernstfall eintritt: Monate statt Tage

Ein grippaler Infekt dauert eine Woche. Ein kardiovaskuläres Ereignis hingegen reisst Mitarbeitende oft für Monate aus dem Berufsleben. In der Schweiz verzeichnen die Schweizerische Herzstiftung und FRAGILE Suisse jedes Jahr rund 30'000 akute koronare Ereignisse (Herzinfarkte) [8] und etwa 22'000 Hirnschläge (Schlaganfälle) [9, 10].

Besonders relevant für Arbeitgeber: 25 % der Hirnschlag-Betroffenen sind jünger als 65 Jahre – das sind jährlich rund 5'500 Menschen, die mitten im Erwerbsleben stehen [10].

Für die Personalplanung bedeutet ein solcher Vorfall eine enorme Zäsur:

  • Ausfall bei einem Herzinfarkt (1 bis 6 Monate): Vier von fünf Herznotfällen ereignen sich ausserhalb des Spitals [8]. Selbst bei einem unkomplizierten Verlauf folgen auf den Spitalaufenthalt meist mehrere Wochen stationäre oder ambulante Rehabilitation. Bis zur schrittweisen Rückkehr an den Arbeitsplatz vergehen im Schnitt 1 bis 3 Monate. Sind operative Eingriffe (wie ein Bypass) nötig oder treten psychische und physische Folgebelastungen auf, verlängert sich der Ausfall schnell auf 4 bis 6 Monate oder länger [11].
  • Ausfall bei einem Hirnschlag (2 bis 8+ Monate): Nach einem Schlaganfall erholen sich nur rund 50 % der Betroffenen vollständig, während 30 % dauerhaft beeinträchtigt bleiben [10]. Neurologische Rehabilitation, Ergotherapie und kognitive Trainings brauchen Zeit. Selbst bei moderaten Verläufen fallen Mitarbeitende häufig 2 bis 8 Monate aus, bevor ein schrittweiser Arbeitsversuch überhaupt erst starten kann – über die Hälfte steht auch nach sechs Monaten noch nicht wieder im gewohnten Arbeitsprozess [12].

Rechnet man einen Ausfall von nur vier Monaten (rund 80 Arbeitstage) mit den durchschnittlichen Absenzkosten von CHF 800 pro Tag hoch, entsteht dem Unternehmen ein wirtschaftlicher Schaden von über CHF 64'000 – von den menschlichen Folgen ganz zu schweigen.

Vom Reagieren ins Handeln kommen: Warum klassisches BGM oft nicht reicht

Das Tragische an diesen Zahlen: Laut Fachorganisationen könnten rund 70 % aller Schlaganfälle und ein Grossteil der Herzinfarkte verhindert werden, wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte oder Blutzucker frühzeitig erkannt und behandelt würden [9, 10].

Obstkörbe im Pausenraum und der bezahlte Mittagslauf sind sympathische Gesten der Wertschätzung. Doch sie erreichen meist genau diejenigen Mitarbeitenden, die ohnehin schon auf ihre Gesundheit achten. Wer hingegen viel arbeitet, familiär eingespannt ist und sich «eigentlich ganz fit» fühlt, schiebt den Gang zum Hausarzt für einen Vorsorge-Check jahrelang vor sich her.

Genau hier können Sie als HR-Verantwortliche eine Brücke bauen: mit einem Angebot, das so niederschwellig und unkompliziert ist, dass es im Alltag tatsächlich genutzt wird.

PrevCheck®: Der 30-Minuten-Gesundheitscheck für Ihr Team

Mit PrevCheck® bieten Sie Ihren Mitarbeitenden eine wissenschaftlich fundierte Vorsorgeuntersuchung, die ohne lange Wartezeiten direkt in führenden Schweizer Partnerapotheken durchgeführt wird.

Was macht PrevCheck® für Unternehmen und Mitarbeitende so attraktiv?

  • Minimaler Zeitaufwand: Der Fragebogen kann bequem vorab online ausgefüllt werden. Der Termin in der Apotheke vor Ort dauert inklusive Blutentnahme (Fingerpikser) und Blutdruckmessung nur ca. 30 Minuten.
  • Wissenschaftlich fundierte Risikoanalyse: Statt unverständlicher Laborblätter erhalten Ihre Mitarbeitenden einen klaren Gesundheitsbericht im Ampelsystem. Er zeigt den kardiovaskulären Risikoscore (inkl. Herzalter), den Diabetes-Risikoscore sowie alle relevanten Werte (Cholesterin, Blutzucker, Blutdruck, BMI) verständlich auf.
  • 100 % Datenschutz und Vertrauen: Gesundheit ist Privatsache. Die Auswertung erfolgt streng vertraulich zwischen der Apotheke und der getesteten Person. Als Arbeitgeber erhalten Sie keinerlei Einsicht in individuelle Daten – Sie schenken Ihren Mitarbeitenden lediglich die Möglichkeit zur Eigenvorsorge.
  • Hoher Return on Investment (ROI): Zum Fixpreis von CHF 129.– pro Check (der sich über Unternehmensgutscheine ganz einfach abwickeln lässt) investieren Sie einen Bruchteil dessen, was ein einziger Krankheitstag kostet. Laut Gesundheitsförderung Schweiz und Suva lassen sich Absenzkosten durch gezielte Präventionsmassnahmen signifikant senken [2].

Fazit: Fürsorge zeigen, bevor die Lücke entsteht

Moderne Personalarbeit bedeutet heute mehr, als nur Vakanzen zu füllen und Absenzen zu verwalten. Wenn Sie Ihrem Team den Zugang zu einer professionellen Früherkennung wie PrevCheck® ermöglichen, senden Sie ein starkes Signal echter Wertschätzung: «Du bist uns wichtig – nicht erst, wenn du ausfällst.»

Möchten Sie PrevCheck® in Ihrem Unternehmen anbieten?
Kontaktieren Sie uns für unkomplizierte Gutschein-Lösungen für Ihr Team unter bgm@prevcheck.ch.


Quellenverzeichnis

  1. Netzwerk Risikomanagement Schweiz / Hochschule Luzern: Fokus Gesundheit: Mitarbeiterausfall kostet pro Jahr 24 Milliarden Franken (PDF)
  2. Suva & Gesundheitsförderung Schweiz: Absenzenmanagement: Ein Gewinn für jedes Unternehmen (PDF) sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Grundlagen und AXA KMU-Absenzenreport
  3. Swiss Leaders & SWICA: Tiefe Absenzquoten: Der Schlüssel zu mehr Produktivität (Kosten pro Ausfalltag bis CHF 1'100)
  4. Schweizerische Herzstiftung: Dossier Blutdruck – Prävalenz und Früherkennung in der Schweiz
  5. Nationale Aufklärungskampagne Cholesterin / Amgen Schweiz: Cholesterin: Eine stille Gefahr für Herz und Gefässe – Repräsentative Schweizer Umfrage
  6. Schweizerische Herzstiftung & Arbeitsgruppe Lipide und Atherosklerose (AGLA): Das Cholesterin im Stammbaum (Familiäre Hypercholesterinämie) sowie AGLA Risikorechner & Empfehlungen zur Atherosklerose-Prävention
  7. Bundesamt für Statistik (BFS) & Physioswiss: Spezifische Todesursachen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Schweiz sowie Factsheet Herzinfarkt (Hospitalisierungen & Gesamtzahlen)
  8. Schweizerische Herzstiftung: Verhalten im Notfall / Zahlen zu Herzinfarkt (30'000 akute koronare Ereignisse pro Jahr) sowie Krankheitsbild Herzinfarkt
  9. Schweizerische Herzstiftung: Hirnschlag erkennen – Zahlen, Symptome und Prävention
  10. FRAGILE Suisse (Schweizerische Patientenorganisation für Menschen mit Hirnverletzung): Zahlen und Fakten zu Hirnschlag in der Schweiz (22'000 Fälle pro Jahr, Altersverteilung & Folgen)
  11. Schweizerische Herzstiftung: Leben mit der Krankheit – Alltag, Rehabilitation und Umgang mit Belastungen nach Herzinfarkt
  12. Medical Tribune Schweiz & FRAGILE Suisse: Schlaganfall und Arbeit: Von Wiedereingliederung bis Berufsunfähigkeit sowie Berufliche Integration nach Hirnverletzung

Erhalte exklusive Tipps für deine Gesundheit & 10 CHF Rabatt auf deinen ersten Checkup!

Jetzt Newsletter abonnieren!

Mit der Übermittlung dieser Informationen bestätigst du, dass du unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und verstanden hast.

22'000 Hirnschläge, 30'000 Herzinfarkte: Warum Herz-Kreislauf-Prävention auf jede Schweizer HR-Agenda gehört